Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection e. V.

Die von Mareile Papenfuß-Fellien und Bert Papenfuß betriebene Kulturspelunke Rumbalotte continua eröffnete am 17. September 2010 und schloß am 18. September 2015. Zur Geschichte der Rumbalotte und des Umfelds siehe: Das Haus der Anarchie

Diese Website dient jetzt den Aktivitäten von Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection e. V., wir organisieren Veranstaltungen in verstreuten Spielstätten und unserem kollektiven Vereinslokal in der Berliner Straße 80-82 in Pankow: Die Schönhauser hoch, über die Wisbyer, 100 Meter weiter auf der rechten Seite in der Willner Brauerei. Am Rande des herbstlich und demnächst winterlich verwaisten Biergartens finden unsere Sprechstunden vorläufig Mittwoch bis Freitag ab 17 Uhr statt und außerordentlich zu den jeweiligen Veranstaltungsterminen.

Programminformationen unter: Programm

Weiteres unter: www.facebook.com/rumbalotte.continua

Für die Mutter der Ordnung - gegen den Vater aller Dinge!

ACHTUNG!

Die Email-Adresse mail@rumbalotte-continua.de funktioniert zur Zeit nicht, stattdessen bitte benutzen: bertpapenfuss@gmx.de

 

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Beginn des Logbuchs, es folgt der Chronologie des aufsteigenden Astes:

 

3. Eintrag Logbuch Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection

 

Vom 8. bis zum 22. November 2015 ging das Literaturfestival in Prenzlauer Berg in die zweite Hälfte seiner dritten Runde. Wir veranstalten unsere Aufläufe nicht für die Statistik – wobei! Über 40 Autoren, Verlagsmenschen, DJs, Musiker, Filmemacher und Maler bestritten 15 abendfüllende Veranstaltungen in der rustikalen Politrock-Kneipe BAIZ, der moderaten Freejazz-Destille Watt, der lässigen Beefheart-Bar Luxus und im informellen Industrial-Ambiente der Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection. Getreu unserer Definition des Prenzlauer Bergs als Westbalkan hörten wir Texte aus Griechenland, der Türkei, Österreich, dem eigentlichen Dresden, Finnland, Mecklenburg und Vorpommern (das "und" macht hier die Musik), dem Ruhrgebiet wie dem Wedding. Wir inspizierten den Kreuzberger Untergrund und inhalierten die Höhenluft des Kaukasus. Im Ab- und Aufstieg initiierten wir eine neue Lesereihe: Luxus braucht Sklaverei.

Kneipenluft macht schön. Von daher konnten wir die 11. Ausgabe unserer kult.-pol. Zeitschrift Abwärts! als Festival-Doku-Soap mit Starschnitten präsentieren. Zu denken gab uns das rätselhafte Verschwinden eines Schlüsselbundes und Portemonnaies. Von ihrem wundersamen Wiederauftauchen wird zu reden sein. Die Angesprochenen schauen besser nicht in den Spiegel, sondern tief in ihre Wasser- und Teerationen. An dieser Stelle ein Rezept: beim gekochten Ingwertee unbedingt den Ingwer in der Kanne belassen; die Aromen der letzten zwei Gläser gemahnen an jene des Ratzeputz!

Damit stünde einem Festival im nächsten Jahr fast nichts im Wege. „Den ewigen Dalles“ (Erich Mühsam) vermeidlich machte das Bezirksamt Pankow in Gestalt des FB Kunst und Kultur. Wir bedanken uns und schlagen nach bei H. C. Artmann:Der poetische Act ist materiell vollkommen wertlos und birgt deshalb von vornherein nie den Bazillus der Prostitution. Seine lautere Vollbringung ist schlechthin edel.“

Mit Grüßen an die Mannschaft

Magic Mießner

 

2. Eintrag Logbuch Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection

Am 30. Oktober legte das Schiff Rumbalotte mit sturmgewölbten Segeln im Hafen der Willner Brauerei an. Die Sohlen der Mannschaft und aller angetriebenen Schiffbrüchigen polierten die Planken im Rhythmus zu Rex’ Sound aus dem Marianengraben. Aus seiner Tiefe illuminierten bizarre Meereswesen den Raum. Deklination – eine Studie im unfreien Fall! lasen Ann Cotten, Susanne Schuda und Julius Deutschbauer aus der Flaschenpost.

Hinterm Stahl des Tresens watete Leila knöcheltief im Seewasser, um die trockenen Kehlen zu füllen. Es wurde auf das Wohl von Arthur und Dominique angestoßen, die diese Anlegestelle ermöglichen, und auf ein gemeinsames Gelingen. Bis in die frühen Morgenstunden hielt man sich an der Reling bis auch die Letzten, das Schaukeln des Schiffes gewohnt, schwankend Landgang nahmen. Sláinte!

2. November 2015: In dieser Woche sollte endlich die Heizung eingebaut werden. Solange diese nicht installiert ist, werden wir unsere Sprechzeiten (Mi – Fr ab 17 Uhr) noch nicht zuverlässig einhalten können. Falls es auch in dieser Woche nicht klappen sollte, dann wird für die Veranstaltungen zum Literaturfestival (siehe Programm) Montag, 9. Nov und Mittwoch, 11. Nov eine alternative Heizung vor Ort sein.

Es grüßt die Mannschaft

 

1. Eintrag Logbuch Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection

An alle, die mit uns weiterreisen wollen,

wir suchen nach wie vor einen geeigneten Raum für aufrührerische Tätigkeiten. Leider bieten die Inhaber des Prenzlauer Berges nur überteuerte Immobilien an. Wir bitten dringend um Mithilfe, bei der Suche nach günstigen Räumen. Irgendwie um die Ecke, mit sowas wie 60 qm, und ungefähr bei Nullmiete. Es soll ein Raum für die neue Bordbuchhandlung, eine Arbeits-, Veranstaltungs- und Treffsituation entstehen. Und selbstverständlich sind wir hierbei auf jede Unterstützung angewiesen. Finanziell, wie tatkräftig!

Spendenkonto (Quittungen werden gerne ausgestellt):

Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection e. V.

Kontonummer.: 190320443

BLZ: 100 50000

IBAN: DE 60100500000190320443

Berliner Sparkasse

Solange wir hafenlos in Prenzlauer Berg rumdümpeln, sind wir im neuen „Watt“ am alten Ort ab 17. Oktober anzutreffen.

Es grüßt im Auftrag der Mannschaft,

Mareile

 

Liebe Freunde, Kollegen, Mitstreiter, Kulturinteressierte, Schnaps- und Pappnasen,

Letzter Eintrag Logbuch Rumbalotte continua

Am 19. September legt die Rumbalotte continua aus dem Hafen Metzer Str. 9 ab, um Sindy Kliches „Watt“ Platz zu machen. Fortan schippert das Geisterschiff Rumbalotte (Prenzlauer Berg Connection e. V.) durch die Gewässer des polierten Prenzlauer Berges, um hier und da das eine und andere Kulturbeben anzuzetteln.

Die Kapitäne Mareile und Bert geben die Führung gerne ab und werden endlich getreu ihrer anarchistischen Ideen bei der Mannschaft anheuern ohne Chefs und Positionen. Ab jetzt macht hier jeder was er will und kann, sagt was auf der seesalzigen Zunge brennt, liest aus der Schnapsflaschenpost, spinnt das Seemannsgarn weiter und singt und trinkt gegen das laue Lüftchen an, das hier zu einer unerträglichen Wettererscheinung geworden ist.

Wir bedanken uns bei allen, die sich stoisch am Tresen festhielten, die geduldig unserem Programm lauschten, den Leckstopfern, den Lieferanten für Ideen und Wort und Tat und Arbeit, unseren Unterstützern, egal in welcher Form. Dank an die Smutjes Egon und Karsten. An Ronny, der quasi für alles und immer zur Stelle war, wenn irgendwo im Cockpit ’ne rote Lampe leuchtete. Dank an die Redaktionen, die um die Reliquie des Torpedokäfers saßen und die Köpfe nebst Pfeife qualmen ließen und damit einen beträchtlichen Beitrag für den Fortbestand von lesbaren Zeitschriften leisteten. Und vor allem Dank den hartgesottenen Allround-Fachkräften hinterm Tresen, die das alles auf ihre Weise ausgehalten haben. Auch wenn dabei diverse Whiskeyflaschen über Bord gingen.

Schiff Ahoi,

Mareile und Bert

 
 
  Schankwirtschaft Rumbalotte continua  •  Metzer Str. 9   •  10405 Berlin