Am Donnerstag, den 26. Mai um 20 Uhr:

Quiqueg, Verlag für widerständige Literatur präsentiert:

LESUNG

Hermann Jan Ooster liest aus El Dorado, One Way.

Gibt es die Tirade als literarische Form? Für Hermann Jan Ooster ist dies die adäquate Form einer Abrechnung. 1987, dem ersten Jahr nach dem Tschernobyl-Desaster, schrieb der Autor diese Tiraden, die in einem rasanten Tempo über den Zustand der Welt hinwegfegen und die Verantwortungslosigkeit des Einzelnen für sich selbst, „der leergut stapelt / in der ihm zugewiesenen traumfabrik“, als Zustandsursache diagnostizieren.

BUCHPREMIERE

Kai Pohl stellt seinen soeben erschienenen Band Staatenlose Insekten vor.

In den kräftigen Gedichten und Cut-ups dieses Bandes setzt sich der Autor mit all dem auseinander, was uns gesellschaftlich lähmt. Kai Pohls Texte stehen dem Leben nicht fremd gegenüber, sie sind offen für Entdeckungen auch im scheinbar Nebensächlichen. Hier wird nicht die Welt erklärt, hier klärt sich ein Blick auf die Welt, darin werden „In den Gesichtern der Freunde / die Gedichte der Fremde // In den Gedichten der Freunde / die Gesichter der Fremde“ lesbar.

www.quiqueg-verlag.de/

Eintritt frei!

 

Außerdem – wen wundert’s – jeden Donnerstag:

Magic Mießner’s DONNERSTAGSCLUB

„Freunde von Trank und Klang! Ab 12. Mai 2016 bespiele ich die nächsten drei Monate jeden Donnerstag (Ausnahme: 2. Juni) den Tresen der neuen Rumbalotte, jeweils von 16 bis 23 Uhr.“ – Robert Mießner

Jetränke: Schmale Palette, not to go, aber „no to co“, dafür billig (preiswert)!

Soundtrack: Auch schmal; „Nina Simone, Sonic Youth, Sun Ra“ – nach hinten hin ausufernd, aber eingeschliffene Hörgewohnheiten gegen den Strich bürstend.

Eintritt frei!

 
 
  Schankwirtschaft Rumbalotte continua  •  Metzer Str. 9   •  10405 Berlin