Am Freitag, den 17. Juni um 20 Uhr:

CD-Release

THE SAME *und so weiter*

… ein elektronisches Duo aus Berlin, Germany: Es spielen Rex Joswig [voice, roland space echo, vintage blues harp], Rocksänger (Herbst in Peking, The Hidden Sea) und Radioproduzent (Grenzpunkt Null) & Helmar Kreysig [electronics, electric guitar, organ], praktizierender Logopäde mit Hang zum Geräusch, aufgefallen durch Produktionen mit Tatjana Besson unter dem Namen Kleinste Zelle. Zusammen entwickeln sie elektronische Strukturen & Räume, in denen exaltierte Poesie funktionieren, oszillieren, repetieren kann. THE SAME nehmen in Echtzeit auf & lassen das Fenster zur Straße einen Spalt weit offen. Die Texte auf *und so weiter* stammen fast alle von Kai Pohl [aus: Solanum nigrum antichoc, Moloko Print, 2013; da kapo mit CS-Gas, Fixpoetry Verlag, 2011], einem radikalen Ver-Dichter mit Migrationshintergrund (Westmecklenburg) & Herausgeber (Epidemie der Künste). In seiner Poesie verbinden sich Cut-ups aus dem Internet mit biografischen Notizen und innere Stimmen mit Zitaten & Gesprächsfetzen aus der Welt der realen Illusion, die durch Mangel an Vorstellungskraft entsteht.

„Turn on, Tune in, Drop out!“ – All Nights Reserved!

www.molokoplusrecords.de

Eintritt frei!

 

Am Freitag, den 24. Juni um 20 Uhr:

Buchvorstellung

Katja Horn: Ufer des fließenden Übergangs (Verlag Peter Engstler, 2016)

Eitelkeit

ist eine meisterin der poesie

wenn es darum geht

sich schön heraus zu reden

Aus Ufer des fließenden Übergangs, anderen Publikationen und unveröffentlichten Texten von Katja Horn lesen: Ariane Sept, Mareile Fellien, Florian Günther und Bert Papenfuß. Zeichnungen: Mareile Fellien.

Eintritt frei!

 

Am Mittwoch, den 29. Juni um 20 Uhr:

Inge Müller – Schattenbild mit Trümmerfrau. / Jona

Lesung zum 50. Todestag von Inge Müller (1925 – 1966)

Texte von Inge Müller, Erik Baron und Lothar Trolle

Es lesen: Erik Baron, Robert Mießner und Kristin Schulz.

„Allein unter Trümmern. Nur sie und ein schwarzer Hund. ‚Übriggeblieben zufällig‘.“ (Baron)

Jona kämpft sich groß. Ein trickreiches Kind mit fantasiebegabten Augen. Überlebensstrategien werden geprobt. Fremdbestimmungen boykottiert. Kaum ist sie erwachsen, kommt der Krieg. „Als ich Wasser holte fiel ein Haus auf mich“. Jona überlebt. Wie eine Wiedergängerin des Propheten läuft Jona mit ihren Erinnerungen und Assoziationen durch ihre Stadt (Ninive). Allein mit den Bildern ihres Lebens, der Erinnerung an erste Gehversuche unter Bäumen, an den Spaziergang mit dem Großvater … (JONA! JONA! GEH DU NACH NINIVE, UND DA IN NINIVE DA …)

Eine autobiographisch-atmosphärische Spurensuche (Baron) und eine Überschreibung der autobiographischen „Jona“-Fragmente von Inge Müller und deren frühem Hörspiel „Die Weiberbrigade“ (Trolle).

Eintritt frei!

 

Außerdem – wen wundert’s – jeden Donnerstag:

Magic Mießner’s DONNERSTAGSCLUB

„Freunde von Trank und Klang! Ab 12. Mai 2016 bespiele ich die nächsten drei Monate jeden Donnerstag (Ausnahme: 2. Juni) den Tresen der neuen Rumbalotte, jeweils von 16 bis 23 Uhr.“ – Robert Mießner

Jetränke: Schmale Palette, not to go, aber „no to co“, dafür billig (preiswert)!

Soundtrack: Auch schmal; „Nina Simone, Sonic Youth, Sun Ra“ – nach hinten hin ausufernd, aber eingeschliffene Hörgewohnheiten gegen den Strich bürstend.

Eintritt frei!

 
 
  Schankwirtschaft Rumbalotte continua  •  Metzer Str. 9   •  10405 Berlin